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Klima der Insel Korfu

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Wann ist die richtige Reisezeit?

Die Gegenfrage muss wohl lauten: was möchte ich im Urlaub machen?

Das Frühjahr ist sehr grün und das Wetter zu der Zeit durchwachsen. Wer also schöne Wanderungen durch eine herrliche Landschaft unternehmen möchte, ist im April und Mai richtig. Sonnige Tage von März bis Mai können sicherlich mit durchschnittlichem Nordseewetter konkurrieren. Wassertemperaturen von 180 C dürften einen gestandenen Sylt-Urlauber auch nicht abschrecken. Hierbei gibt es natürlich große lokale Unterschiede. Einer der schönsten Strände an der Westküste - Mirtiotissa - hat z.B. den Vorteil, dass er nach Süd-Westen ausgerichtet ist und eine Steilküste hat. Er wird also den ganzen Tag von der Sonne beschienen und bietet guten Windsschutz.

Der Hochsommer von Juni bis August ist trocken und heiß, bietet also ideales Strandwetter. Natürlich ist dies auch die Ferienzeit aller Länder, weshalb es dann schon einmal etwas voller sein kann.

Die Nachsaison hat den Vorteil, dass es nicht mehr so voll und heiß ist. Das hat Meer sich in den Sommermonaten aufgeheizt, weshalb man noch gut baden kann. Die Natur ist dann aber eher trocken. Zum Wandern, Radfahren (Mountainbike) und für Besichtigungen oder einen Segeltörn ist es aber ideal.

Wie das Klimadiagramm zeigt, kann der Urlauber, der seine Sommerferien auf der Insel verbringt, in der Regel mit Sonnenschein rechnen. Lediglich manchmal kommt es zu Gewittern, die sich nach Beobachtungen des Verfassers aber meist in der Nacht entladen.

Die angenehmste Zeit für den Besucher dürften wohl der Mai und Anfang Juni sowie der September sein, da sie auch für hitzempfindliche Personen noch erträglich und trotzdem regenarm sind.

Während meines letzten Aufenthaltes 2007 auf der Insel lagen die Temperaturen Mitte September zwischen 23 und 29o C, wobei es sich in den Nächten  schon deutlich abkühlte. In den 14Tagen gab es nur einmal nachts eine halbe Stunde Regen.

Ombrothermisches Diagramm Korfus

Das Klima

Korfu hat seiner Lage entsprechend ein typisch mediterranes Klima, also regenreiche, milde Winter und trockene, heiße Sommer. Die Durchschnittstemperaturen liegen jedoch im Winter etwas höher (Januar 9,8° C) und im Sommer etwas niedriger (August 26,8° C, R.E.P. Korfu, 1976, S.54) als es der geographischen Breite nach zu vermuten wäre, was aber durch die Insellage leicht zu erklären ist. Wirklich kalt wird es im Winter nur bei Ostwind von den Bergen des Epirus herab. Die Sommerschwüle, die Partsch beschreibt, gilt nur für die Ostküste, da sie dem offenen Meer, der Adria, abgewandt liegt und die kühlenden Seewinde durch die Küstengebirge im Westen abgefangen werden. So kann die schwüle Luft über dem korfiotischen Binnenmeer nur schwer abziehen und es kommt an windstillen Sommertagen an der Ostküste und besonders in der Stadt Kerkyra zu unangenehm hohen Luftfeuchtigkeitswerten (PARTSCH, 1887, S. 45).

Der Winter ist zwar wie oben angeführt mild, jedoch sehr regenreich, so fällt in der Zeit von Oktober - April 85 % des Jahresniederschlages, der durchschnittlich ca. 1200 mm/a beträgt (1170 mm PHILLIPSON, 1958, S. 421; 1276 mm PARTSCH, 1887, S. 44; 1314 mm FELS, 1927, S. 154), womit Korfu den höchsten Wert Griechenlands erreicht. Für die hohen Niederschläge ist zweifelsohne die Tatsache maßgebend, dass Korfu über Berge mit Höhen bis zu 900 m verfügt und dem Festland vorgelagert ist und somit einen Großteil der Niederschläge abfangen kann.

Das aktuelle Korfu-Wetter

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